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Editorial

21. Sept.
2 Min. Lesezeit


Liebe Leserinnen

Liebe Leser


Rekordtemperaturen, Waldbrände und historisches Niedrigwasser. Der Sommer war in vielerlei Hinsicht herausfordernd, geopolitisch wie im Privaten: Sportliche Aktivitäten konnten nicht mehr wie gewohnt im Freien umgesetzt, Urlaube im Süden Europas mussten abgebrochen werden und die Anzahl der schlaflosen Hitzenächte dürfte groß gewesen sein. Vielleicht blicken wir deshalb in diesem Jahr dem Herbst freudiger als gewöhnlich entgegen, nehmen ihm weder Regenschauer noch beständig kürzer werdende Tage krumm und hoffen auf eine entspannte 3. Jahreszeit.




In der Redaktion hatten wir angeregte Gespräche über Krafttraining. Wir waren uns einig, dass dies mindestens einen Artikel wert ist, auch weil die Frage nach dem richtigen Training heiß diskutiert wurde. Wann ist ein digital geführtes Training sinnvoll? Wann lohnt sich der Schritt in den klassischen Kraftbereich? Und warum müssen EGYM und GYM80 eigentlich gar keine Gegensätze sein?


Ebenso begeistert hat uns das neue Bewegungsbad in Menden-Bösperde, mit dem ein Angebot, das sozusagen zur DNA des PZM gehört, endlich wieder stattfinden kann. Wassergymnastik, Aqua Kurse und Rehasport im Wasser waren über viele Jahre fester Bestandteil unseres Hauses. Dass diese Angebote nun zurückkehren, ist deshalb mehr als eine organisatorische Nachricht.


Die Frage, was uns im Alltag in Bewegung hält, bleibt aktuell, bekommt aber in den kälteren Jahreszeiten einen anderen Stellenwert. Der Herbst macht Bewegung zwar nicht unmöglich, aber manchmal unbequemer. Genau deshalb geht es in unserem Beitrag aus der Rubrik „Gesundheit im Alltag“ um kleine Routinen, alltagsnahe Bewegungsimpulse und die Frage, wie wir dem inneren Schweinehund nicht immer das letzte Wort lassen.


Gleichzeitig braucht Gesundheit nicht nur Aktivität, sondern auch Unterbrechung. In der Rubrik „Balance & Stress“ widmen wir uns deshalb dem bewussten Nichtstun. Der Seele einmal Raum geben, ohne sofort etwas daraus machen zu müssen. Vielleicht ist auch das eine gute Herbstübung: die Zwecklosigkeit auszuhalten.


Saisonal wird es mit einer besonderen Birne aus der Region. Die Plettenberger Herrenbirne ist fast verschwunden, wurde wiederentdeckt und erinnert daran, wie viel Geschichte manchmal in einer kleinen Frucht steckt. Passend dazu gibt es ein herzhaftes Rezept für Ofenbirnen mit Ziegenkäse, Walnüssen und Thymian.


In der Rubrik „Fachwissen“ erklären wir diesmal, was eigentlich hinter dem ISG-Syndrom steckt, warum nicht jeder Schmerz im unteren Rücken automatisch eine Blockade ist und weshalb ein genauer Blick auf Bewegung, Muskulatur, Belastungsmuster und Gewohnheiten sinnvoll sein kann.


Unser Standpunkt folgt wie gewohnt mit einer persönlichen Perspektive aus dem Haus. Und natürlich darf auch unsere Knacknuss nicht fehlen.


Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre, einen bewegten Herbst und genug Momente, in denen Sie nichts müssen.


Ihr Redaktionsteam

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